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12.08.2021 – Generalversammlung des Schützenvereins Ruppertsburg 1957 e.V.

Laubach-Ruppertsburg (pm). Über die erfolgreiche Umsetzung der Modernisierung des Schießstands konnte der Vorstand des Schützenvereins Ruppertsburg im Rahmen seiner Generalversammlung Ende Juli berichten. Der Vorsitzende Markus Stiehl nannte in seinem Jahresbericht die zahlreichen Sponsoren, die das Projekt erst ermöglicht hatten: Mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, dem Landessportbund, der Stadtwaldstiftung Laubach, der Stadt Laubach mit dem ehemaligen Bürgermeister Peter Klug an der Spitze, der Sparkasse Laubach-Hungen, der OVAG Energie AG galt es einigen zu danken. Das waren aber noch lange nicht alle: der Ruppertsburger Jagdpächter Ralf Schulte trug ebenso zum Gelingen bei wie die Erich Thielmann GmbH, die Fa. Siegbert Maikranz Betonfertigteile, die Fa. Schad Förderelemente, das Bauunternehmen Dieter Parr, die Allianz Agentur Schmidt, TOKOLive, das Eiscafé Venezia, die Fa. SIM Messebau, der TÜV Service Albert, das Hotel Alt Laubach, das Ingenieurbüro Polat, die Fa. MR Service, die Fa. MR Autozubehör und Reparatur, die Fa. Datentechnik Blum, die Fa. Lehnert, die Landmetzgerei Kielbassa und Roland Werner, Friedel Schneider, Volker Hedrich, Heiko Schyboll, Detlef Brauel, Wolfgang Mews, Michael Köppen, Lutz Kawecki, Rudi Anders, Sebastian Möll, Georg Andres, Andreas Friedrich und viele mehr.

„Ihnen allen sagen ganz herzlich danke für ihre Unterstützung, die all das erst ermöglicht hat“, so der Vorsitzende. Aber auch an die vielen Helfer erinnerte Stiehl, die „in zahllosen Stunden an Arbeitseinsätzen das Projekt vorangebracht und schließlich vollendet haben. Jetzt können wir auf einen modernen Schießstand verweisen, der nicht nur das Schießen mit Kurzwaffen, sondern auch mit Langwaffen bis 7.000 Joule Geschossenergie erlaubt, sondern auch zwischendistanztauglich ist – das ist in der heimischen Region sicher ein attraktives Angebot für viele Sportschützinnen und –schützen“, so der Vorsitzende.

Nach der Entlastung des Vorstands standen schließlich noch Neuwahlen des Vorstands an, bei denen der erste Vorsitzende einstimmig im Amt bestätigt wurde, das Amt des zweiten Vorsitzenden übernahm Friedel Schneider von Patrick Bender, Rechner Michael Rösler wurde in seinem Amt bestätigt, das Amt des Schriftführers übernahm Sebastian Möll von Dirk Thielmann und zu Beisitzern wurden Patrick Bender, Dirk Thielmann, Dieter Parr, Christof Keil, Martin Wagner, Daniel Schuchardt, Michael Köppen und Sebastian Möll gewählt.

Für je 25 Jahre Mitgliedschaft im Schützenverein wurden schließlich noch Katja Henk und Nina Mandl geehrt.

In seinem Schlusswort erinnerte der Vorsitzende noch daran, dass „mit dem Umbau ein wichtiger Schritt getan ist, wir aber noch viele weitere Arbeiten vor uns haben, für die Eure Mithilfe nötig ist“.

Schließlich teilte er noch den Termin für einen „Tag der offenen Tür“ mit: Am 12. September ab 10 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen sich den neuen Schießstand selbst anzusehen, selbst einmal unter fachkundiger Aufsicht zu schießen oder es sich einfach bei lecker Schnitzel, Würstchen, Kaffee, Getränken und Kuchen gut gehen zu lassen.

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04.08.2021 – Wichtige Schritte für die Zukunft des Schießsports in Ruppertsburg

Laubach (pm). „Fast den Tag genau vor elf Monaten haben wir im August letzten Jahres mit dem Umbau des Kurzwaffenstandes begonnen – und jetzt ist er behördlich abgenommen als Zwischendistanz-Schießstand für Kurz- und Langwaffen und für eine maximale Geschossenergie von 7.000 Joule. Das macht uns natürlich sehr stolz“, berichtet der Vorsitzende des Schützenvereins Ruppertsburg 1957 e.V., Markus Stiehl. Im Laufe der Umbauarbeiten wurde der alte Estrich abgestemmt und der Boden ausgekoffert und die Fundamente punktweise stabilisiert. Anschließend wurde ein Porenleicht-Estrich durch eine Spezial-Firma eingebracht der Bodenaufbau mit Dichtbahn, Trittschalldämmung und OSB-Platten vollendet. An der Decke wurden die bisherigen Blenden entfernt, um einem neuen Aufbau zu weichen: Wie an den Wänden wurde eine Holz-Ständer-Konstruktion aufgestellt, auf die die spezielle Holz-Komposit-Platten befestigt wurden. Unterfüttert mit spezieller, sehr dichter Steinwolle, dienen die Platten dazu, Projektile aufzunehmen und nicht abprallen zu lassen – und möglicherweise die Schützen zu gefährden. Mit dem jetzigen Aufbau ist der Schießbetrieb nun auch mit Zwischendistanzen – also etwa von fünf, zehn, fünfzehn oder zwanzig Metern möglich und nicht nur von der 25-Meter-Distanz, wie vorher. Dies ermöglicht das Training vieler Disziplinen, die für die Schützen besonders attraktiv sind und erweitert das Spektrum der Trainingsmöglichkeiten ganz erheblich. Dazu sind ab sofort auch Langwaffen auf dem Schießstand erlaubt; hier begrenzt die maximale Distanz von 25 Metern zwar die Möglichkeiten, Unterhebel- und Flinten-Disziplinen lassen sich hier aber optimal trainieren, ebenso wie das Einschießen von Büchsen-Optiken.

Der Umbau umfasste aber noch viel mehr: So wurden die alte Lüftungsanlage demontiert und eine neue, zweiteilige, installiert. Wo es früher nur eine Zuluft-Anlage gegeben hatte, wurde jetzt eine Zuluft-Anlage im vorderen Teil des Schießstands installiert und eine zweite, die Abluft-Anlage über dem Geschossfang. „Mit der neuen Anlage erreichen und übertreffen wir die behördlich geforderten Werte des Luftaustauschs, so dass wir guten Gewissens unseren Sport ausüben können, ohne unsere Gesundheit durch schädliche Abgase zu gefährden“, so der Vorsitzende weiter. Übrigens hat die Zu-und Abluftanlage einen großen Teil der Gesamtkosten von den etwa 135.000 Euro Gesamtkosten ausgemacht.

Das war aber immer noch nicht alles: Um die Geschossenergie auf die gewünschten 7.000 Joule Maximalbelastung zu bringen, war der Austausch des alten Geschossfangs notwendig. Der alte bestand aus Stahl und musste gegen einen Sandgeschossfang ausgetauscht werden, was die Verlängerung des Gebäudes notwendig machte. Also wurde die hintere Mauer des bisherigen Schießstands abgebrochen, das Gelände hinter dem Gebäude ausgebaggert und für eine Bodenplatte vorbereitet werden. Nachdem die Bodenplatte dann gegossen war, konnte mit dem Einschalen für eine stabile Betonwand begonnen werden, die durch einen angrenzenden steilen Hang notwendig war. Nachdem das Gebäude schließlich wieder geschlossen war, konnte die Abluft-Anlage auf dem Dach montiert werden und am 17. Juli 2021 war es soweit: Die Abnahme durch einen Schießstand-Sachverständigen in Anwesenheit eines Vertreters der Ordnungsbehörde verlief kurz, schmerzlos und erfolgreich!

„Wir sind unendlich stolz auf das, was wir als ein kleiner Verein mit 160 Mitgliedern auf die Reihe gebracht haben. Das war und ist nur möglich dank aller unserer vielen Sponsoren, der Mitglieder, die insgesamt knapp 2.500 Arbeitsstunden eingebracht haben, ihre Baumaschinen und ihr Werkzeug und ihr Wissen zur Verfügung gestellt haben. Es ist ein Gemeinschaftswerk und jetzt können wir auf ein Juwel von Schießstand schauen, das für die nächsten Jahre optimal umgestaltet wurde“, so Stiehl weiter.

Der Schützenverein freut sich natürlich über Interessenten und neue Mitglieder: Im Rahmen eines „Tag der offenen Tür“ sind am Sonntag, 12. September 2021 ab 10 Uhr alle Interessentinnen und Interessenten herzlich eingeladen, sich vor Ort zu informieren, selber zu schießen oder einfach nur bei gekühlten Getränken und leckerer Bratwurst einen schönen Sonntag zu verbringen. Informationen unter 01522 – 16 33 007 beim Vorsitzenden.

BU:

Die Zu- und Abluftanlage ist Kernstück des umgebauten Schießstands.

Der Schießstand wurde komplett erneuert und präsentiert sich nun hell und offen.

Die Zuluft gelangt durch groß dimensionierte Filter in den Schießstand und sorgt dafür, dass schädliche Abgase sicher von den Schützen weggeführt wird.